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Ich war eines von vielen Kindern der siebziger und achtziger Jahre, die viel in der Natur gespielt haben. Wir haben Bäche aufgestaut, Hütten gebaut und Ameisenvölker gegeneinander aufgehetzt. Zu dieser Zeit habe ich die Natur lieben gelernt, und auch im Erwachsenenleben hat mich das nie ganz losgelassen.

Eigentlich wollte ich Biologie und Psychologie studieren, letzten Endes war das rasche Geldverdienen nach der Pflichtschulzeit doch verlockender, und so startete ich eine kaufmännische Laufbahn.

In den über 20 Jahren als Organisator, Vertriebsmann, IT-Techniker, Unternehmer, Schulungsleiter, Theaterproduktionsleiter, Musiker und Kunstproduzent war trotzdem immer der Gedanken im Hinterkopf, mit Menschen in der Natur arbeiten zu wollen. Vor ein paar Jahren habe ich dann den Schritt getan und beruflich „nochmal von vorne begonnen“.

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Menschen mit der Natur zu verbinden. Was nicht nur heißt, sie für die Natur zu begeistern – mit Kanu-Touren, Kindergruppen und ökopädagogischen Veranstaltungen. Es gibt auch eine Seite der Natur, die ich ihre „Rückseite“ nenne. Geistige Zusammenhänge und Vorgänge, die sich wunderbar für individuelle und Gruppenprozesse nutzen lassen.

Die besten Dinge für meine Arbeit habe ich als Autodidakt, also durch eigene Erfahrung gelernt, aber auch durch Impulse von Lehrern, Freunden und Bekannten; immer getragen von einer großen Naturliebe und einem geradezu süchtig machenden Immer-mehr-wissen-wollen auf allen Gebieten, die mit der Natur und dem Menschen in ihrer Mitte zu tun haben. Da war vor allem viel eigenes Erleben und Spüren, aber auch Ausbildung in den Bereichen Ökopädagogik, Wildnispädagogik und Wilderness Awareness. Eine Vielzahl an Büchern hat immer wieder Lücken gefüllt, die offen geblieben sind, darunter über Pflanzen, Tiere, Ethnologie, Überlebenstechniken und nicht zuletzt Naturvermittlung.

In Summe hoffe ich mit meiner Arbeit, einen kleinen Teil dazu beizutragen, dass mehr Menschen die Natur in Ihrer Schönheit und Vielfalt wahrnehmen und sie wie ich zu lieben lernen. Denn was man liebt, zerstört man nicht!